Die Erörterung

Die Erörterung hat den Zweck, das Gegenüber von der eigenen Meinung zu überzeugen, deswegen müssen die einzelnen Argumente aussagekräftig (bzw. schlagkräftig sein. Das wichtigste Argument steht am Ende, weil es "hängenbleiben" soll.

Die Einleitung: Es gibt verschiedene Möglichkeiten eine Einleitung zu verfassen:

  • Ein aktuelles Ereignis (Medien, Alltag)
  • Eigene Erfahrung
  • Statistik
  • Geschichtliches
  • Zitat oder Redewendung

Aufbau:
1 Einleitungssatz
2 Hinführungssatz
3 Themenfrage

(Beispiel)

Nachdem die Einleitung verfasst wurde, führt in einer neuen Zeile die Überleitung zum Thema hin. Diese greift das erste Argument der Selben Reihenfolge auf, wie sie in der Gliederung steht.

Bsp. "Ist eine Einführung von Schuluniformen in Bayern sinnvoll?

        Welche Probleme können damit verbunden sein?"

Anschließend kann oder sollte eine Überleitung zum Hauptteil hinführen. [Bsp. Zunächst möchte ich die Argumente erläutern, die für die Einführung von Schuluniformen an bayerischen Schulen sprechen] Dabei ist es wichtig das Thema im ganzen aufzugreifen.

Ab und zu kann eine Rückführung eingebracht werden. Sie geht am Ende des Arguments noch einmal auf den Oberpunktbzw. die Themenstellung ein.

Bsp. "Dies zeigt, dass die Einführung von Schuluniformen bayerischen Schulen sinnvoll ist."

Auch hier ist es mindestens genau so wichtig wie im oberen Fall das Thema im ganzen aufzugreifen.
Zwischen den Argumenten sollte man Überleitungen einbringen, die das letzte Argument aufzugreifen und zum nächsten hinführen.

Bsp. "Nachdem ich die Vorteile des Wiedererkennungswertes und

          des Gemeinschaftssinns erläutert habe möchte ich nun auf

          die optische Gleichheit der Schüler zu sprechen kommen, die

          durch eine Uniform gefördert wird."

Wie wird ein Argument Aufgebaut? (Klick)

Schluss: Meinung zum Thema ~ dabei entseidet man sich entweder für PRO oder für CONTRA und greift jeweils 1 Argument auf.
ODER: 
Schluss mit Einschränkungen: Man entscheidet sich für eine Seite (Argumen!), wirft aber auch einen nennenswerten der Gegenseite ein.
Keinenfalls darf ein völlig neues Argument in den Schluss